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Die Verlegung der Stolpersteine für Maria und Hugo Heymann

Stolpersteine Hugo und Maria Heymann | Julien Reitzenstein

Update: 21.05.2018

Im Buch „Himmlers Forscher – Wehrwissenschaften und Medizinverbrechen im Ahnenerbe der SS“ regte ich im Jahre 2014 eine Gedenkstele für den entrechteten und nach Gestapoverhören zu Tode gekommenen Voreigentümer der heutigen Dienstvilla des Bundespräsidenten an. Erfreulicherweise wird in Bälde eine solche Stele enthüllt. Daher wird diese Seite derzeit umgestaltet.

Bisher stand der Zusammenhang zwischen den Angriffen von Seiten des Lehrstuhls Wildt an der Humboldt Universität (u.a. mittels einer Rezension und ihrer Paraphrase) gegen „Himmlers Forscher“ und die parallele Tätigkeit des Lehrstuhls als neutraler Gutachter über die Forschungsergebnisse aus „Himmlers Forscher“ im Fokus. Nachdem nun die Zusammenhänge und wissenschaftliche Belastbarkeit der Erkenntnisse allgemein offenkundig ist, scheinen viele Inhalte dieser Website nun obsolet. Da das Bundespräsidialamt dauerhaft an Hugo Heymann gedenkt, sollte die Diskussion über die Notwendigkeit dessen, ausgelöst durch „Himmlers Forscher“ der Vergangenheit angehören. Ich bin dem Bundespräsidialamt sehr dankbar für die aktuelle Entwicklung die ich – um eine Formulierung aus den Washington Principles zu verwenden – als „faire und gerechte“ Lösung empfinde.

Ich freue mich sehr, dass ich am Tage der Enthüllung anwesend sein darf und bin zuversichtlich, dass somit dieses Kapitel auf angemessene Weise abgeschlossen wird.

Mit den besten Wünschen
Julien Reitzenstein